fe.luzula
Die Forsteinrichtung vom Messpunkt im Bestand bis zur fertigen Unterlage, in einer Anwendung. Die Ordnung ist die vertraute: Abteilung, Unterabteilung, Teilfläche, Bestand.
Die Anwendung läuft im Browser und auf dem Tablet im Bestand, ohne Netz genauso wie mit, und mehrere Personen arbeiten gleichzeitig am selben Betrieb. Waldbauliches Regelwerk, Geodaten-Dienste und Abgabeformat sind je Land hinterlegt, ein weiteres Bundesland wird auf demselben Weg ergänzt.
Die Aufnahme
Alles, was im Wald gebraucht wird, ist auf dem Tablet: die Bestandsstruktur, die Eingabemasken, die Karte mit dem eigenen Standort. Auch dann, wenn kein Netz da ist.
Messpunkte, Schichten, Artenzeilen
Mehrere Messpunkte je Bestand, vier Schichten von Überhälter bis Nachwuchs. Bestockungsgrad, Grundfläche, Stammzahl und Vorrat rechnet die Anwendung während der Eingabe mit, so ist ein Zahlendreher sofort sichtbar.
Kopfdaten füllen sich selbst
Beim Anlegen einer Fläche fragt die Anwendung die amtlichen Dienste ab und trägt ein, was dort steht: Forstamt und Revier, die Forstadresse, Standort und Klimastufe sowie die Flurstücke mit ihren Flächenanteilen. Nichts davon muss nachgeschlagen oder abgetippt werden.
Der Stand ist immer sichtbar
Jeder Bestand trägt einen Bearbeitungsstatus, von offen über in Arbeit bis fertig, umschaltbar mit einem Klick. In Liste und Karte ist jederzeit zu sehen, was noch aussteht, auch wenn mehrere im selben Betrieb unterwegs sind. Über eine Auswahl lassen sich viele Bestände auf einmal weiterschalten.
Offline heißt wirklich offline
Der Betrieb wird einmal heruntergeladen, danach arbeitet das Tablet ohne jede Verbindung weiter: Karten, Luftbild, Höhenmodell und alle Eingabemasken. Nichts geht verloren, wenn das Funkloch drei Tage dauert, und beim nächsten Netz gleicht sich alles von selbst ab.
Vorhandene Bestände müssen nicht neu aufgenommen werden. Wo ein Land eine amtliche Bestandsebene bereitstellt, entstehen Flächen und Bestandsdaten beim Anlegen unmittelbar daraus. Sonst kommen sie aus einem Waldplaner-Betrieb, aus Aufnahmebelegen oder aus vorhandenen Geodaten.
Die Karte ist nicht Beiwerk
Sie ist der Arbeitsplatz. Bestände werden dort angelegt, eingefärbt, wiedergefunden und beschrieben, im Büro wie im Gelände.
Baumhöhen aus der Karte abfragen
Ein Klick auf eine Fläche liefert Mittel- und Maximalhöhe der Bestockung, gerechnet aus dem amtlichen Oberflächen- und Geländemodell. Die Anwendung sagt dazu, wie sicher der Wert ist: eine Stichprobe zur eigenen Aufnahme, ohne einen Baum zu messen.
Zeichnen und Themenkarten
Freies Zeichnen von Punkten, Linien und Flächen mit Beschriftung, direkt im Gelände. Themenkarten fassen Ebenen zu benannten Ansichten zusammen, zwischen denen ein Griff genügt: die Karte für die Aufnahme ist anders eingestellt als die fürs Betriebsgespräch.
Flächen einfärben. Die Karte zeigt auf Wunsch die Baumartenzusammensetzung oder die Planung: Vornutzung, Endnutzung, Verjüngung und Stilllegung, jeweils mit Legende. So sieht man den Betrieb, statt ihn aus Tabellen zu erschließen, und erkennt auf einen Blick, wo noch nichts geplant ist.
Was auf der Karte liegt
- Forst- und Standortkarten des jeweiligen Landes
- Luftbilder und das Höhenmodell
- Liegenschaftskataster mit den Flurstücken
- Forstverwaltungsstruktur mit Forstamt und Revier
- Eigene Zeichnungen und die Bestandsflächen
- Weitere Fachdienste nach Bedarf
Was man damit macht
- Bestände per Kartenklick anlegen
- Flächen einfärben nach Baumart, Planung oder Stilllegung
- Sichtbarkeit nach Maßstab steuern
- GPS-Wegspur mitschreiben und verwalten
- Im Gelände wiederfinden, was im Büro geplant wurde
- Flurstücke suchen, die unter den Bestandsflächen liegen
Rechnen, planen, Hiebsatz
Aus den Aufnahmedaten entstehen die Bestandeskennwerte, daraus die waldbauliche Planung und daraus der Hiebsatz des Betriebs. Jeder Schritt ist nachvollziehbar, und bei jeder Zahl steht die Bezugsbasis dabei.
Planung, die mitdenkt
Pflege, Vor- und Endnutzung sowie Verjüngung je Baumart und Schicht. Auf Wunsch plant die Anwendung den ganzen Bestand selbst vor: Sie schlägt Nutzungsmengen und Verjüngungsbaumarten nach dem waldbaulichen Regelwerk des Landes vor, die dann nur noch geprüft und angepasst werden.
Hiebsatz über fünf Weiser
Gehrhardt, Hundeshagen, Breymann, Kameraltaxe und der waldbauliche Hiebsatz, dazu Altersklassenverteilung, Baumartenanteile und Betriebskennwerte. Der Ziel-Bestockungsgrad ist zwischen betrieblicher Basis und Vollbestockung umschaltbar, die verwendete Basis steht dabei.
Bestandesbild
Die Zahlen eines Bestands als Bild: ein Hektar in Draufsicht und im Aufriss, erzeugt aus Stammzahl, Grundfläche, Höhe und Mischung. Im Gespräch mit dem Waldbesitzer erklärt das mehr als jede Tabelle.
Was die Anwendung rechnet
- Bestandeskennwerte je Artenzeile: Bestockungsgrad, Grundfläche, Stammzahl, Vorrat und Zuwachs
- Mittelung mehrerer Messpunkte zu einem Bestandswert
- Ertragstafeln als Rechengrundlage, mit wählbarer Tafel je Baumart
- Stärkeklassen aus der Durchmesserverteilung
- Betriebsaggregate über eine Auswahl, einen Teilbetrieb oder den ganzen Betrieb
Landesrecht ist hinterlegt, nicht einbetoniert
Forstwirtschaft ist Ländersache. Deshalb sitzen die landesabhängigen Teile nicht in der Fachrechnung, sondern daneben: das waldbauliche Regelwerk hinter den Verjüngungsvorschlägen, heute die Baumartenmischungstabelle (BMT) und die Bestockungszieltypen (BZT), dazu die Geodaten-Dienste für Forst- und Standortkarte, Kataster und Höhenmodell sowie das Abgabeformat eines Landes. Ein weiteres Bundesland wird auf demselben Weg ergänzt.
Daten übernehmen, Unterlagen abgeben
Ein neuer Betrieb beginnt nicht mit einem leeren Blatt: Am Anfang steht die Übernahme vorhandener Daten, am Ende die fertige Unterlage auf Knopfdruck.
Daten übernehmen
- Amtliche Forst- und Bestandsdaten, wo ein Land eine Bestandsebene bereitstellt
- Waldplaner-Betriebe als .mdb, mit Flächen, Beständen, Artenzeilen und Planung
- Aufnahmebelege aus Excel mit einem Blatt je Bestand
- Flurstücke aus dem Liegenschaftskataster
- Vorhandene Geodaten als Flächengrundlage
Berichte und Abgabe
- Flächenlisten in mehreren Blättern, mit Gruppierung, Zwischensummen und Flächengliederung
- Abgabe im amtlichen Format, mit den Schlüsseln des jeweiligen Landes
- GIS-Ausgabe mit Geometrien und Sachdaten
- Sicherung des ganzen Betriebs, samt Zeichnungen und Karteneinstellungen
Katasterabgleich
Die amtliche Flurstücksfläche wird auf die verschnittenen Teile verteilt, auffällige Abweichungen hervorgehoben. Die Bezugsbasis gilt danach einheitlich für Kopfdaten, Export und Berichte.
Berichte auf Knopfdruck
Bestandsblätter mit Kopfdaten, Bestockung, Planung, Waldfunktionen und Bestandesbild entstehen unmittelbar aus den erfassten Daten, für einen Bestand oder den ganzen Betrieb.
Waldstrukturerhebung
Wo ein Land eine Strukturaufnahme verlangt, ist sie eingebaut: Kleinstrukturen, Totholz nach Art und Stärke, Waldaußenrand, Altholzinseln und Schadinformationen.
Benutzer und Rollen
Zugänge werden in der Anwendung selbst verwaltet: Benutzer anlegen, Rollen vergeben und Mitarbeiter zu einem Betrieb einladen. Die Rolle entscheidet, wer nur liest und wer ändern darf.
Änderungsprotokoll
Nachvollziehbar, wer wann was eingetragen hat; gelöschte Einträge lassen sich zurückholen.
Ohne Installation
Kein Programm auf dem Rechner, keine Datenbank zu pflegen. Eine Verbesserung steht allen Beteiligten sofort zur Verfügung.
Handbuch
Das ausführliche Handbuch steckt in der Anwendung selbst und wird mit jeder Verbesserung mitgeführt – zu finden nach der Anmeldung im Menü unter „Handbuch“. Sie haben noch keinen Zugang? Sprechen Sie uns an.
fe.luzula für Ihren Betrieb ansehen
Wir zeigen die Anwendung an einem Betrieb und klären, welches Regelwerk und welches Abgabeformat für Ihr Bundesland hinterlegt werden muss.
- E-Mail support@pohlers-nickel.de
- Telefon 0172 3540589