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App-Zeichen von fe.luzula
Forsteinrichtung · Aufnahme, Berechnung, Planung, Abgabe

fe.luzula

Die Forsteinrichtung vom Messpunkt im Bestand bis zur fertigen Unterlage, in einer Anwendung. Die Ordnung ist die vertraute: Abteilung, Unterabteilung, Teilfläche, Bestand.

Die Anwendung läuft im Browser und auf dem Tablet im Bestand, ohne Netz genauso wie mit, und mehrere Personen arbeiten gleichzeitig am selben Betrieb. Waldbauliches Regelwerk, Geodaten-Dienste und Abgabeformat sind je Land hinterlegt, ein weiteres Bundesland wird auf demselben Weg ergänzt.

4 Schichtenvon Überhälter bis Nachwuchs, je Messpunkt mit eigenen Artenzeilen
5 WeiserGehrhardt, Hundeshagen, Breymann, Kameraltaxe und der waldbauliche Hiebsatz
Je LandRegelwerk, Fachdaten und Abgabeformat austauschbar hinterlegt
Offlinevollständige Arbeit im Bestand ohne Netz, mit selbsttätigem Abgleich
Kartenansicht mit eingefärbten Beständen und Projektmenü
Die Karte ist der Arbeitsplatz: Bestände anlegen, nach Baumart oder Planung einfärben, im Gelände wiederfinden.
Im Bestand

Die Aufnahme

Alles, was im Wald gebraucht wird, ist auf dem Tablet: die Bestandsstruktur, die Eingabemasken, die Karte mit dem eigenen Standort. Auch dann, wenn kein Netz da ist.

Messpunkte, Schichten, Artenzeilen

Mehrere Messpunkte je Bestand, vier Schichten von Überhälter bis Nachwuchs. Bestockungsgrad, Grundfläche, Stammzahl und Vorrat rechnet die Anwendung während der Eingabe mit, so ist ein Zahlendreher sofort sichtbar.

Eingabe eines Messpunktes mit Schichten und Artenzeilen

Kopfdaten füllen sich selbst

Beim Anlegen einer Fläche fragt die Anwendung die amtlichen Dienste ab und trägt ein, was dort steht: Forstamt und Revier, die Forstadresse, Standort und Klimastufe sowie die Flurstücke mit ihren Flächenanteilen. Nichts davon muss nachgeschlagen oder abgetippt werden.

Der Stand ist immer sichtbar

Jeder Bestand trägt einen Bearbeitungsstatus, von offen über in Arbeit bis fertig, umschaltbar mit einem Klick. In Liste und Karte ist jederzeit zu sehen, was noch aussteht, auch wenn mehrere im selben Betrieb unterwegs sind. Über eine Auswahl lassen sich viele Bestände auf einmal weiterschalten.

Kopfdaten einer Fläche mit Forstadresse, Standort und Klimastufe

Offline heißt wirklich offline

Der Betrieb wird einmal heruntergeladen, danach arbeitet das Tablet ohne jede Verbindung weiter: Karten, Luftbild, Höhenmodell und alle Eingabemasken. Nichts geht verloren, wenn das Funkloch drei Tage dauert, und beim nächsten Netz gleicht sich alles von selbst ab.

Vorhandene Bestände müssen nicht neu aufgenommen werden. Wo ein Land eine amtliche Bestandsebene bereitstellt, entstehen Flächen und Bestandsdaten beim Anlegen unmittelbar daraus. Sonst kommen sie aus einem Waldplaner-Betrieb, aus Aufnahmebelegen oder aus vorhandenen Geodaten.

Karte und Gelände

Die Karte ist nicht Beiwerk

Sie ist der Arbeitsplatz. Bestände werden dort angelegt, eingefärbt, wiedergefunden und beschrieben, im Büro wie im Gelände.

Baumhöhen aus der Karte abfragen

Ein Klick auf eine Fläche liefert Mittel- und Maximalhöhe der Bestockung, gerechnet aus dem amtlichen Oberflächen- und Geländemodell. Die Anwendung sagt dazu, wie sicher der Wert ist: eine Stichprobe zur eigenen Aufnahme, ohne einen Baum zu messen.

Abfrage der Baumhöhen auf der Karte mit Angabe der Sicherheit

Zeichnen und Themenkarten

Freies Zeichnen von Punkten, Linien und Flächen mit Beschriftung, direkt im Gelände. Themenkarten fassen Ebenen zu benannten Ansichten zusammen, zwischen denen ein Griff genügt: die Karte für die Aufnahme ist anders eingestellt als die fürs Betriebsgespräch.

Zeichnen auf der Karte, Auswahl des Zeichnungslayers

Flächen einfärben. Die Karte zeigt auf Wunsch die Baumartenzusammensetzung oder die Planung: Vornutzung, Endnutzung, Verjüngung und Stilllegung, jeweils mit Legende. So sieht man den Betrieb, statt ihn aus Tabellen zu erschließen, und erkennt auf einen Blick, wo noch nichts geplant ist.

Was auf der Karte liegt

  • Forst- und Standortkarten des jeweiligen Landes
  • Luftbilder und das Höhenmodell
  • Liegenschaftskataster mit den Flurstücken
  • Forstverwaltungsstruktur mit Forstamt und Revier
  • Eigene Zeichnungen und die Bestandsflächen
  • Weitere Fachdienste nach Bedarf

Was man damit macht

  • Bestände per Kartenklick anlegen
  • Flächen einfärben nach Baumart, Planung oder Stilllegung
  • Sichtbarkeit nach Maßstab steuern
  • GPS-Wegspur mitschreiben und verwalten
  • Im Gelände wiederfinden, was im Büro geplant wurde
  • Flurstücke suchen, die unter den Bestandsflächen liegen
Am Schreibtisch

Rechnen, planen, Hiebsatz

Aus den Aufnahmedaten entstehen die Bestandeskennwerte, daraus die waldbauliche Planung und daraus der Hiebsatz des Betriebs. Jeder Schritt ist nachvollziehbar, und bei jeder Zahl steht die Bezugsbasis dabei.

Planung, die mitdenkt

Pflege, Vor- und Endnutzung sowie Verjüngung je Baumart und Schicht. Auf Wunsch plant die Anwendung den ganzen Bestand selbst vor: Sie schlägt Nutzungsmengen und Verjüngungsbaumarten nach dem waldbaulichen Regelwerk des Landes vor, die dann nur noch geprüft und angepasst werden.

Maske der waldbaulichen Planung mit Planungshilfe

Hiebsatz über fünf Weiser

Gehrhardt, Hundeshagen, Breymann, Kameraltaxe und der waldbauliche Hiebsatz, dazu Altersklassenverteilung, Baumartenanteile und Betriebskennwerte. Der Ziel-Bestockungsgrad ist zwischen betrieblicher Basis und Vollbestockung umschaltbar, die verwendete Basis steht dabei.

Auswertung mit Altersklassenverteilung, Baumartenverteilung und Kennwerten

Bestandesbild

Die Zahlen eines Bestands als Bild: ein Hektar in Draufsicht und im Aufriss, erzeugt aus Stammzahl, Grundfläche, Höhe und Mischung. Im Gespräch mit dem Waldbesitzer erklärt das mehr als jede Tabelle.

Bestandesbild in Draufsicht und Seitenansicht

Was die Anwendung rechnet

  • Bestandeskennwerte je Artenzeile: Bestockungsgrad, Grundfläche, Stammzahl, Vorrat und Zuwachs
  • Mittelung mehrerer Messpunkte zu einem Bestandswert
  • Ertragstafeln als Rechengrundlage, mit wählbarer Tafel je Baumart
  • Stärkeklassen aus der Durchmesserverteilung
  • Betriebsaggregate über eine Auswahl, einen Teilbetrieb oder den ganzen Betrieb

Landesrecht ist hinterlegt, nicht einbetoniert

Forstwirtschaft ist Ländersache. Deshalb sitzen die landesabhängigen Teile nicht in der Fachrechnung, sondern daneben: das waldbauliche Regelwerk hinter den Verjüngungsvorschlägen, heute die Baumartenmischungstabelle (BMT) und die Bestockungszieltypen (BZT), dazu die Geodaten-Dienste für Forst- und Standortkarte, Kataster und Höhenmodell sowie das Abgabeformat eines Landes. Ein weiteres Bundesland wird auf demselben Weg ergänzt.

Anfang und Ende

Daten übernehmen, Unterlagen abgeben

Ein neuer Betrieb beginnt nicht mit einem leeren Blatt: Am Anfang steht die Übernahme vorhandener Daten, am Ende die fertige Unterlage auf Knopfdruck.

Daten übernehmen

  • Amtliche Forst- und Bestandsdaten, wo ein Land eine Bestandsebene bereitstellt
  • Waldplaner-Betriebe als .mdb, mit Flächen, Beständen, Artenzeilen und Planung
  • Aufnahmebelege aus Excel mit einem Blatt je Bestand
  • Flurstücke aus dem Liegenschaftskataster
  • Vorhandene Geodaten als Flächengrundlage

Berichte und Abgabe

  • Flächenlisten in mehreren Blättern, mit Gruppierung, Zwischensummen und Flächengliederung
  • Abgabe im amtlichen Format, mit den Schlüsseln des jeweiligen Landes
  • GIS-Ausgabe mit Geometrien und Sachdaten
  • Sicherung des ganzen Betriebs, samt Zeichnungen und Karteneinstellungen

Katasterabgleich

Die amtliche Flurstücksfläche wird auf die verschnittenen Teile verteilt, auffällige Abweichungen hervorgehoben. Die Bezugsbasis gilt danach einheitlich für Kopfdaten, Export und Berichte.

Berichte auf Knopfdruck

Bestandsblätter mit Kopfdaten, Bestockung, Planung, Waldfunktionen und Bestandesbild entstehen unmittelbar aus den erfassten Daten, für einen Bestand oder den ganzen Betrieb.

Waldstrukturerhebung

Wo ein Land eine Strukturaufnahme verlangt, ist sie eingebaut: Kleinstrukturen, Totholz nach Art und Stärke, Waldaußenrand, Altholzinseln und Schadinformationen.

Benutzer und Rollen

Zugänge werden in der Anwendung selbst verwaltet: Benutzer anlegen, Rollen vergeben und Mitarbeiter zu einem Betrieb einladen. Die Rolle entscheidet, wer nur liest und wer ändern darf.

Änderungsprotokoll

Nachvollziehbar, wer wann was eingetragen hat; gelöschte Einträge lassen sich zurückholen.

Ohne Installation

Kein Programm auf dem Rechner, keine Datenbank zu pflegen. Eine Verbesserung steht allen Beteiligten sofort zur Verfügung.

Handbuch

Das ausführliche Handbuch steckt in der Anwendung selbst und wird mit jeder Verbesserung mitgeführt – zu finden nach der Anmeldung im Menü unter „Handbuch“. Sie haben noch keinen Zugang? Sprechen Sie uns an.

Kontakt

fe.luzula für Ihren Betrieb ansehen

Wir zeigen die Anwendung an einem Betrieb und klären, welches Regelwerk und welches Abgabeformat für Ihr Bundesland hinterlegt werden muss.